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Ziele

Mit der „Lahrer Erklärung“ vom 11. Oktober 2008 hat der Eurodistrikt Straßburg-Ortenau den Grundstein für eine neue Entwicklung gelegt. Seine Mitglieder haben beschlossen, ihm eine Rechtspersönlichkeit und ein eigenes Budget zu geben, und auf der französischen Seite eine geographische Erweiterung auf die Gemeindeverbände des SCOTERS zu ermöglichen.

 

Unter den Hauptzielen für die neue Struktur steht das Bestreben der Politiker, einen Mehrwert für alle Bewohner des Gebiets zu erzielen, und zwar unabhängig davon, ob sie ein grenzüberschreitendes Leben führen oder nicht, sowie die Grundlagen für einen innovativen Eurodistrikt zu schaffen, der sich zu einem grenzüberschreitenden, auf dem Prinzip von gemeinsamen Entscheidungen beruhenden, Gemeindeverband entwickelt.

Ferner soll die europäische Dimension Straßburgs als Sitz europäischer Institutionen und Organisationen weiterhin gestärkt und die Intensität bestehender grenzüberschreitender Zusammenarbeit ausgebaut werden.

 

Um diese Ziele leichter zu erreichen, haben die politisch Verantwortlichen beschlossen, neue Entscheidungs- und Handlungsstrukturen im Rahmen eines Europäischen Verbunds für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) und eine gemeinsame Geschäftsstelle in Kehl zu gründen. Ferner haben sie sich darüber geeinigt, dass in Zukunft die Beschlüsse des Eurodistriktrats mit der einfachen Mehrheit anstelle der bisherigen Einstimmigkeit angenommen werden.

 

Darüber hinaus und gemäß den Wünschen der Eurodistriktpartner und den Empfehlungen der von den beiden Nationalregierungen beauftragten Experten Cottin und Vetter hat man sich auf eine enge Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger durch eine vielschichtige Befragung der Bevölkerung geeinigt.

 

 

 

 

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