Institutionelle Angelegenheiten

Corona-Maßnahmen – 2020/2021

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Die Corona-Pandemie beeinträchtig in besonderer Weise das Leben in unserer deutsch-französischen Grenzregion. Wir informieren Sie über den aktuellen Stand der Dinge beiderseits des Rheins (aktualisiert am: 13.01.2021).

 

ENTWICKLUNG DER ZAHLEN

Zahlen zum Verlauf der Covid-19-Pandemie im Grenzgebiet (Stand 13.01.2021 - einmal wöchentlich aktualisiert):

7-Tage-Inzidenz auf 100.000 Einwohner:

  • Region Grand Est: 238,4 / Département du Bas-Rhin: 196,5

  • Baden-Württemberg: 133,3 / Ortenaukreis: 139,2

Todesfälle (kumuliert):

  • Region Grand Est: 6.440 / Département du Bas-Rhin: 1.095

  • Baden-Württemberg: 5.873 / Ortenaukreis: 315

Quellen:

 

AKTUELLE REGELUNGEN

FÜR DAS LAND BADEN-WÜRTTEMBERG

Ausgangsbeschränkungen

Aufgrund der hohen Infektionszahlen haben Bund und Länder vom 16.12.2020 und nun verlängert bis zum 31.01.2021 bundesweit einen strikten Lockdown beschlossen. Für das Land Baden-Württemberg gelten folgende Regelungen:

  • Sperrstunde: Seit dem 12.12.2020 gilt in Baden-Württemberg eine allgemeine Sperrstunde von 20 Uhr bis 5 Uhr. In diesem Zeitraum ist das Verlassen der eigenen Wohnung nur aus triftigen Gründen erlaubt, dazu gehören: berufliche Gründe, Arzttermine, Begleitung hilfsbedürftiger und minderjähriger Personen, „Gassi gehen“ mit Haustieren. Einkäufe oder Tanken sind nach 20 Uhr nicht gestattet.
  • Private Treffen nur noch im Kreis des eigenen Haushalts mit max. 1 weiteren Person aus einem anderen Haushalt. Kinder bis einschließlich 14 Jahren werden nicht mitgezählt.
  • Kein Präsenzunterricht an Schulen. Sonderregelungen für Abschlussklassen möglich.
  • Der Einzelhandel ist geschlossen, ausgenommen Geschäfte und Märkte des täglichen Bedarfs.  
  • Kontakte am Arbeitsplatz sollen reduziert und Home-Office ermöglicht werden.    

Die detaillierten Maßnahmen können auf der offiziellen Webseite des Landes Baden-Württemberg HIER nachgelesen werden.

Einreise aus Risikogebiet

Die Region Grand Est ist nach wie vor durch das Auswärtige Amt, das Bundesministerium für Gesundheit und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat als Risikogebiet eingestuft, wirksam seit dem 17.10.2020.

Konkret bedeutet dies, dass alle Personen, die aus der Region Grand Est nach Baden-Württemberg einreisen, sich gemäß der aktuellen Corona-Einreise-Verordnung (aktualisiert am 23.12.2020) testen lassen und in Quarantäne begeben müssen. Ausgenommen von dieser Regelung sind:

  • Personen, die nur zur Durchreise in Baden-Württemberg einreisen

  • Personen aus den Departements Bas-Rhin und Haut-Rhin, die weniger als 24 Stunden in Baden-Württemberg bleiben, sofern die Einreise "nicht überwiegend aus touristischen Gründen oder zu Zwecken des Einkaufs geschieht"

  • Berufspendler

  • Personen, die aus familiären Gründen reisen: Sorgerecht / Besuch der Kinder, Besuch des Ehepartners, Beistand für Verwandte, bei Beerdigungen oder Hochzeiten

  • Nicht aufschiebbare Geschäftsreisen

  • Personen, die aus Gründen einer dringenden medizinischen Behandlung ein- und ausreisen.

  • Personen, die im grenzüberschreitenden Personen-, Waren- und Gütertransport tätig sind.

  • Personen, die sich im Rahmen ihrer Tätigkeit als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Luft-, Schiffs-, Bahn- oder Busverkehrsunternehmen oder als Besatzung von Flugzeugen, Schiffen, Bahnen und Bussen im Ausland aufgehalten haben.

Weiterführende Informationen:

HIER finden Sie die Seite des zuständigen baden-württembergischen Sozialministeriums mit detaillierten Informationen über die Anwendung der Corona-Einreise-Verordnung.

HIER die Webseite der deutschen Bundesregierung.

HIER die Webseite des deutschen Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI).

HIER die Webseite des Robert Koch Instituts (RKI) mit Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete durch das Auswärtige Amt, BMG und BMI.

 

FÜR DAS DEPARTEMENT BAS-RHIN

Mit dem 15.12.2020 endet in Frankreich die allgemeine Ausgangssperre, interregionale Reisen sind wieder möglich. Stattdessen gilt in ganz Frankreich nunmehr eine Sperrstunde von 20 Uhr bis 6 Uhr. Das Verlassen der eigenen Wohnung ist in diesem Zeitraum nur in Ausnahmefällen und mit ausgefülltem Formular ("attestation de déplacement dérogatoire") möglich. 

Die von der Präfektin des Bas-Rhin erlassenen Bestimmungen zur Maskenpflicht sind weiterhin gültig. Demnach ist das Tragen einer Maske im Freien verpflichtend für alle Personen ab elf Jahren:

  • in Straßburg und Illkirch-Graffenstaden, ausgenommen in Naturgebieten (z.B. Parks) und im Hafengebiet Port du Rhin;

  • in allen Gemeinden des Departements: auf Märkten, in einem Umkreis von 50 m um Geschäfte, Bildungseinrichtungen, Einkaufszonen, Wartezonen für Transport, Kultstätten, öffentliche Einrichtungen und Verwaltungen mit Publikumsverkehr, medizinische Einrichtungen sowie bei zugelassenen Versammlungen, Treffen oder Aktionen mit mehr als 6 Personen. Die Maskenpflicht gilt nicht für behinderte Personen mit einem entsprechenden ärztlichen Attest oder für Personen, die eine genehmigte künstlerische, physische oder sportliche Tätigkeit ausüben.

Weiterführende Informationen:

HIER die Webseite der Präfektur des Departement Bas-Rhin mit aktuellen Informationen zu den Corona-Maßnahmen.

HIER die Webseite der französischen Regierung mit aktuellen Informationen zu den nationalen Corona-Maßnahmen und den benötigten Formularen zum Download. 

 

Anlaufstellen für Grenzgänger

Grenzgänger, die individuelle Fragen zu den Bereichen Steuer, Sozialversicherung, Arbeitsrecht u.a. haben, können sich z.B. an folgende grenzüberschreitende Einrichtungen unserer Region wenden:

HIER die Webseite des Grenzgängernetzwerks Frontaliers Grand Est

HIER die Webseite des Zentrums für Europäischen Verbraucherschutz e.V.

HIER die Webseite der Infobest – Informationen für Grenzgänger Schweiz, Deutschland, Frankreich

 

Grenzüberschreitender ÖPNV

In allen ÖPNV-Bereichen beiderseits des Rheins besteht Maskenpflicht.

Der Vis-à-Vis-Bus und die Europa-Parl-Linie wurden vorübergehend eingestellt, die Linie 280 zwischen Erstein und Lahr sowie die anderen Busse, die Tram und die Bahnen fahren aber für die Berufspendler weiter über die Grenze.

Aktuelle Informationen zum Zug-, Bus- und Tramverkehr im Eurodistrikt Strasbourg-Ortenau finden Sie unter den folgenden Links:

www.ortenaulinie.de

https://www.bahn.de/p/view/service/auskunft/puenktlichkeits_tools.shtml?dbkanal_007=L01_S01_D001_KIN_-rs-NAVIGATION-auskunft_LZ01

www.cts-strasbourg.eu

https://ter.sncf.com/grand-est/horaires/recherche

https://www.sncf.com/fr

https://www.fluo.eu/ 

 

Unterstützungen für die Wirtschaft

Um die wirtschaftlichen Aus- und Nachwirkungen der Coronakrise aufzufangen, werden auch in unserer Region beiderseits des Rheins verschiedene Förderprogramme und Hilfspakete zur Unterstützung der wirtschaftlichen Akteure bereitgestellt. Eine gute Übersicht bieten:

HIER die IHK Südlicher Oberrhein

HIER die CCI Alsace Eurométropole

HIER die Wirtschaftsregion Ortenau

HIER das Land Baden-Württemberg

HIER die Region Grand Est

HIER und HIER die französische Regierung

HIER die deutsche Bundesregierung

 

Informationen für den Bereich Sport 

HIER die Informationen der französischen Regierung. 

HIER die Informationen des Landes Baden-Württemberg. 

 

Informationen für den Bereich Bildung 

HIER die Informationen für französische Schulen. 

HIER die Informationen für deutsche Schulen in Baden-Württemberg. 

HIER Informationen des Landesjugendring Baden-Württemberg. 

 

Informationen für den Bereich Kultur 

HIER Informationen des Landes Baden-Württemberg. 

HIER Informationen der französischen Regierung. 

 

Informationen für den  für den Bereich Tourismus 

HIER Informationen des Tourismusnetzwerk Baden-Württemberg. 

HIER Informationen der französischen Regierung. 

aktuell

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Ein gemeinsamer Lebensraum muss auch gemeinsam gestaltet werden.