Umwelt

Atmo-Vision – 2018

Da Luftverschmutzung per se keine Landesgrenzen kennt, bedarf es einer grenzüberschreitenden Reaktion auf diese Umweltherausforderung. Dies ist das Ziel des von ATMO Grand-Est geleiteten INTERREG-Projekts "Atmo-Vision", das 2018 von der Arbeitsgruppe "Luftqualität" der Oberrheinkonferenz lanciert wurde.

Ziel des Projekts ist es, durch das Schaffen harmonisierter Instrumente eine einheitliche Datenbank zu erhalten, die die Entwicklung gemeinsamer Strategien zur Verringerung der Umweltverschmutzung ermöglicht. Atmo-Vision befasst sich dabei mit den drei Schlüsselthemen: Luftbelastung, Treibhausgase und Energie.

Konkret werden im Rahmen des Projekts Atmo-Vision mehrere Aktionen durchgeführt:

  • Inventare zu Energieverbrauch und -produktion, Treibhausgasemissionen und Luftqualität;

  • Messungen von Schadstoffen und Luftqualität im Allgemeinen, insbesondere durch den Einsatz spezifischer Sensoren;

  • Studien über den geographischen und sektoralen Ursprung von Schadstoffen;

  • Auswertungen der am Oberrhein getroffenen Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität.

Schließlich wurde für alle Verwaltungen, Institutionen und Unternehmen der Oberrheinregion eine Charta für Luftqualität entwickelt. Diese Charta ermöglicht es, das Engagement der Institutionen, die sie unterzeichnet haben, zu fördern, aber auch das so geschaffene Netzwerk um das gemeinsame Ziel der Verringerung der Luftverschmutzung herum zusammenzubringen.

Der Eurodistrikt Strasbourg-Ortenau ist ein kofinanzierender Partner des Atmo-Vision-Projekts mit einer Summe von 5.000 Euro pro Jahr.

Mehr Informationen finden Sie hier : https://atmo-vision.eu/de/ 

 

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